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Über mich

Wer ich bin

Ich bin Thomas — Enterprise Architekt und bekennender Maker aus dem Rhein-Main-Gebiet. Tagsüber beschäftige ich mich mit AI-Architektur, Cloud-Systemen und der Frage, wie man komplexe Regulatorik und moderne Technologie unter einen Hut bekommt. Abends steht der 3D-Drucker an, der Raspberry Pi blinkt, und irgendwo läuft ein lokales Sprachmodell, das ich gerade ausprobiere.

Geboren 1977 in der Nähe von Frankfurt. Informatik-Studium an der Hochschule Darmstadt. Seitdem über 20 Jahre in der IT — und die Neugier ist nicht weniger geworden.


Was mich fachlich antreibt

Mein Schwerpunkt liegt an der Schnittstelle von AI, Software-Architektur und regulatorischen Anforderungen. Was mich dabei interessiert, ist nicht das Buzzword-Bingo, sondern die konkreten Fragen: Wie baut man LLM-basierte Systeme, die tatsächlich funktionieren und einen echten Mehrwert bringen — statt AI-Projekte zu haben, weil man das eben so macht? Wie geht man mit dem EU AI Act um, wenn man gleichzeitig liefern muss? Wo helfen RAG-Architekturen wirklich, und wo reicht eine einfachere Lösung?

Ich arbeite hands-on mit Claude Code, LangGraph, agentischen Workflows und RAG — und versuche dabei, die Dinge so einfach wie möglich zu halten. Overengineering ist die häufigste Krankheit in AI-Projekten.

Daneben interessiert mich Cloud-Architektur im weiteren Sinne: Self-hosting als bewusste Entscheidung, Docker und CI/CD als Handwerkszeug, und die Frage, wie man Systeme baut, die man noch in zwei Jahren versteht.


Der Maker-Teil

Neben der Software bin ich Maker. Das bedeutet: 3D-Drucker im Keller, Raspberry Pis auf dem Schreibtisch und eine gesunde Begeisterung für alles, was man selbst bauen, reparieren oder verbessern kann. Wer einen Smoker-Sensor selbst druckt und einbaut statt ihn zu kaufen, versteht was ich meine.

Der Maker-Ansatz ist für mich kein Hobby im klassischen Sinne — er ist eine Denkweise. Dinge verstehen, indem man sie auseinandernimmt. Probleme lösen, indem man baut statt kauft. Materialien kennenlernen, indem man sie unter echten Bedingungen testet. Diese Haltung prägt auch, wie ich Software und Systeme entwerfe.


Warum dieser Blog

codecrafter.cloud ist mein Ort, um Dinge aufzuschreiben, die ich gelernt habe — und die ich gerne früher gewusst hätte.

Kein Marketing. Keine gesponserten Inhalte. Keine Clickbait-Überschriften. Nur ehrliche Erfahrungsberichte aus der Praxis: was funktioniert hat, was nicht, und warum.

Die Themen kommen direkt aus meiner Arbeit und meinen Projekten:

Was du hier nicht findest: Werbebanner, Tracking-Pixel, Cookie-Consent-Formulare mit 47 Optionen oder Artikel, die eigentlich Produktempfehlungen sind. Das ist eine bewusste Entscheidung — aus Überzeugung, nicht aus Versehen.


Warum Self-hosted

Dieser Blog läuft auf einem Raspberry Pi in meinem Heimnetzwerk. Nicht weil es einfacher wäre — das ist es nicht. Sondern weil es das Richtige ist. Und weil — seien wir ehrlich — „Läuft das auch auf einem Pi?” für mich keine rhetorische Frage ist. (Und natürlich weil es geht 😉)

Self-hosting bedeutet Kontrolle. Über die Daten, über die Infrastruktur, über was passiert und was nicht passiert. Kein externes CMS, das morgen seine Preise verdoppelt. Kein CDN, das Nutzerdaten weiterverkauft. Kein Hosting-Provider, der die AGBs still ändert.

Gleichzeitig ist dieses Setup ein lebendes Beispiel für das, was ich hier schreibe — jeder Artikel über Self-hosting, CI/CD oder Raspberry Pi entsteht auf genau der Infrastruktur, die beschrieben wird. Das fühlt sich ehrlicher an als aus der Cloud über Self-hosting zu schreiben.


Kontakt

Fragen, Feedback oder einfach Hallo sagen — das Kontaktformular findet sich hier. Ich antworte persönlich.


„Space: the final frontier.” — aber bis dahin reicht ein Raspberry Pi. 🖖